"Landschaften in Brandenburg 2040" - Materialien zum Workshop in Herzberg sind Online
11. Mai 2011 Region Lausitz-Spreewald:
9.30 bis 17.00 Uhr (Kreisverwaltung Elbe-Elster, Ludwig-Jahn-Straße 2, Herzberg)
Das INKA BB-Teilprojekt "Klimaadaptierte Regionalplanung in den Regionen Uckermark-Barnim und Lausitz-Spreewald" führte im Mai 2011 einen ganztägigen - regionsspezifischen - Workshop zur Erarbeitung von Raumentwicklungsszenarien durch.
Dieser setzte die Workshop-Reihe "Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Spannungsfeld von Kommunal-, Regional- und Landesplanung - ein Erfahrungsaustausch auf dem Weg zu einer räumlichen Gesamtstrategie" fort.
Die regionale Raumentwicklung wird zukünftig maßgeblich dadurch beeinflusst werden, wie sich die verschiedenen Raumnutzungen, die Politik und die Verwaltung gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels verhalten. Sogenannte Raumentwicklungsszenarien, wie sie im Rahmen des Projektes entwickelt werden, sollen die Konsequenzen denkbarer Entwicklungsrichtungen für die Region aufzeigen und gleichzeitig die bestehenden Unsicherheiten in den regionalen Klimamodellen greifbarer werden lassen. Strategien zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels werden dabei erstmals in direkten Bezug zur Raumentwicklung gesetzt. Die erarbeiteten Szenarien werden die Basis für eine nachfolgende regionale Raumentwicklungsstrategie und den Entwurf neuer Handlungsansätze für die Regionalplanung bilden. Darüber hinaus werden sie als anschauliche Grundlage für weitere Diskussionen mit regionalen Akteuren über die langfristig anzustrebende Entwicklung unserer Region dienen.
Durch diesen Workshops hatten die Teilnehmer die Gelegenheit zum interdisziplinären Austausch über mögliche Zukünfte unserer Region. Ebenso gab es intensive Diskussion darüber, welche Entwicklung von Raum und Landschaft für das Jahr 2040 vor dem Hintergrund des Klimawandels in Kombination mit demographischem und strukturellem Wandel anzustreben ist.
Das Ziel des Workshop war die Erabeitung von Szenarien der Landschaftsentwicklung aus denen schließlich Handlungserfordernisse und Steuerungsansätze abzuleiten sind. Diese dienen dem Projekt sowohl als Orientierung bei der detaillierten Ausarbeitung der Raumentwicklungsszenarien als auch zur Formulierung regionaler Leitbilder.
Für die Teilnehmer des Workshops stand die aktive eigene Arbeit im Vordergrund: Gemeinsam mit anderen Fachleuten und Akteuren aus den Regionen sowie den Mitarbeitern des Teilprojekts konnten Sie einen interessanten Ausblick in die Zukunft unserer Region wagen.
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