Die INKA BB Projektregion Brandenburg und Berlin
Die Region Berlin-Brandenburg liegt im Übergangsbereich vom ozeanischen zum kontinentalen Klima und ist bei den sich abzeichnenden Klimaänderungen als besonders vulnerabel einzuschätzen.
Bereits heute machen sich der Klimawandel und Extremwetterlagen (z.B. Starkregen, Stürme, Dürre-, Hitze-, Frostperioden) deutlich bemerkbar.
Auf Grund der vergleichsweise geringen Jahresniederschläge (557 mm, Deutschland ca. 789 mm), eines hohen Gewässeranteils (2,3 % der Fläche) und der Dominanz sandiger Böden mit geringer Speicherkapazität ist die Region Brandenburg besonders anfällig gegenüber lang anhaltenden Hitze- und Trockenperioden und damit einhergehender Wasserknappheit.
Der darin eingeschlossene städtische Ballungsraum Berlin ist mittelbar davon betroffen, unmittelbar aber auch durch die Aufheizung der Stadt im Verlauf von Hitzeperioden mit den damit verbundenen gesundheitlichen Belastungen sowie durch zunehmende Starkregenereignisse mit der Folge kurzfristiger Verschlechterung der Gewässergüte.
Die bisher schon absehbaren Klimatrends mit weiter zurückgehenden Niederschlägen im Sommer und Zunahme von Starkregenereignissen lassen eine Häufung klimatisch kritischer Situationen und Entwicklungen erwarten.
[Quelle: www.inka-bb.de]


Die INKA BB Projektregion Brandenburg und Berlin